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Wussten Sie schon!?…

Die Tür: Eingang und Gesicht des Hauses

Wer einmal verfolgt hat, wie einem Haus der Jahrhundertwende, in den 70er- Jahren mit großen „Panoramafenstern“ verschandelt, wieder stilechte Sprossenfenster gegönnt wurden, der kann ermessen, wie wichtig Fenster für die Wirkung eines Hauses sein können. Ähnliches gilt auch für Türen: Kassettentüren mit alten Beschlägen sind nun mal schöner als schlichte Türblätter vom Baumarkt, erst recht, wenn sie einst mit geschliffenen Glas verziert wurden.

Außentüren haben eine Dreifachfunktion: Sie müssen repräsentieren, Einbrechern standhalten und überdies winddicht schließen. Diesem Anspruch genügen nur wenige alte Außentüren.

Hierauf sollten Sie besonders achten:

·         Passt die Tür zum Haus, ist sie anspruchsvoll gearbeitet?

·         Schließt und öffnet sie leichtgängig?

·         Ist sie verzogen, das Holz rissig?

·         Ist sie gegen Einbrecher gesichert durch Schließbleche, Türbeschlag, Sicherheitszylinder und einbruchshemmende Verglasung?

Meist lassen sich schadhafte Türen vom Tischler aufarbeiten und einbruchsicher ausstatten. Dem Wärmeschutz zur Liebe sollte man besser in eine neue Haustür investieren, die es auch in historischen Stilen gibt. So bleibt der Charakter des Hauses erhalten, ohne die heutigen Anforderungen an das Funktionsbauteil vernachlässigen zu müssen.

Soll oder muss die Haustür am Altbau ersetzt werden, so kann man eigentlich gar nichts falsch machen, wenn man sich für die Auswahl der neuen Tür am Baustil des Hauses sowie an der regionalen Bautradition orientiert. So finden sich an älteren und großbürgerlichen Häusern sogar noch als Portal gestaltete Haupteingänge mit Treppe und Vordach, die den Eintritt in das Haus „zelebrieren“.

Um den Charakter des Altbaus bestmöglich zu erhalten, bieten alle rennomierten Hersteller Haustür- Reproduktionen aus unetrschiedlichen Stilepochen an. Verschiedene Baukastensysteme bis hin zur individuellen Einzelanfertigung, gewährleisten eine hohe Orginaltreue, ohne auf moderne technische Ausstattung oder Verarbeitung verzichten zu müssen.

 

Hierauf sollten Sie besonders achten:

·         Für einen effektiven Wärmeschutz sollte die Tür einen U- Wert von 1,5 bis 1 W/m²K aufweisen. Für Türen von Passivhäusern gilt ein U- Wert von 0,8 W/m²K.

·         Bei der Wahl des Materials bietet sich Holz mit seinen natürlichen Dämmeigenschaften an. Nach spätestens sieben Jahren benötigt es aber meist einen neuen Anstrich.

·         Deutlich witterungsbeständiger sind Haustüren, die verschiedene Materialien kombinieren wie Holztüren mit wetterfesten Aluminiumschale.

·         Beste Dämmwerte erreichen Haustüren mit einem Dämmkern aus Kork oder Polyurethan- Schaum. Glaseinsätze sollten aus Wärmeschutzglas bestehen

·         Eingebaute Mehrfachverriegelungen, versenkte Schlösser und einbruchsichere Verglasungen erhöhen sie Sicherheit.

Quelle: Ratgeber 2017, Ideen und Lösungen für Ihr zu Hause ISSN 1868- 4769

Wussten Sie schon…!?

 

Das Mauerwerk: schützen, stützen, repräsentieren

Die Fassade eines Hauses ist die Visitenkarte seiner Bewohner. Doch attraktive Gestaltung und ein schöner Anstrich reichen nicht aus: Mindestens so sehr kommt es auf die Stabilität und den Wärmeschutz an. Wenn Sie also einen Altbau auf seiner Werthaltigkeit testen, unterziehen Sie die Fassade und die Innenwände einer gründlichen Prüfung – und das auf jeden Fall mit einem Fachmann!

Größere Risse in einer Fassade haben eine gravierende Ursache: Der Baugrund könnte sich gesenkt und die Statik in Mitleidenschaft gezogen werden.

Und hierauf sollten Sie achten:

·        Risse jeder Art und Größe

·        Schadhafte Fugen

·        Sand am Fuß der Fassade (die Fugen werden ausgewaschen)

Die Innenwände eines Altbaus sollten Sie einer genauen Prüfung unterziehen. Hinter einem frischen Anstrich oder neuen Tapeten, steckt möglicherweise der Versuch, gravierende Bauschäden zu verstecken.

Achten Sie bei Innenwänden auf:

·        Risse

·        Lockeren Putz (die Wand klingt hohl)

·        kleinste Verfärbungen von Putz oder Tapete. Typische Stellen: Raumecken, Einfassungen der Fenster

·        Schimmel

·        Durchfeuchtungen

·        Dispersionsfarbe lässt sich abwischen

Die Ursachen können höchst verschieden sein – mangelnde Wärmedämmung, undichte Leitungen, eindringende Feuchtigkeit, Leckagen im Dach – in jedem Fall müssen sie beseitigt werden.

www.hbi-online.de

Quelle: Ratgeber 2017, Ideen und Lösungen für Ihr zu Hause ISSN 1868- 4769

 

Wussten Sie schon!?…

Das Dach: Damit Sie gut behütet wohnen! 

Ein fachgerecht gedecktes Dach hält 50 Jahre und länger- aber leider sind auch die irgendwann abgelaufen. Dann ist das Haus nicht von einem Tag auf den anderen schutzlos, aber die verschiedenen Witterungen können gravierende Schäden verursachen. Gefährdet sind auch Flachdächer jüngeren Datums, wenn der Wasserabfluss nicht in Takt ist. Sollten Sie Wasserschäden, vor allen in Ecken und an Fenstern wahrnehmen, könnte eine Schädigung des Daches vorliegen. Eine reiche Materialauswahl steht den Bauherren zur Verfügung. Von historisch bis Hightech. Erkundigen Sie sich bei den örtlichen Baubehörden, ob es Beschränkungen in Material oder Farbauswahl gibt. Nicht überall ist auch alles erlaubt, was gefällt.
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Hierauf sollten sie beim Blick von außen achten:
• Intakte Dachrinnen und Fallrohre
• Eindeckbleche an Gauben und am Schornstein
• Vorstehenden Dachziegel
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Hierauf sollten Sie beim nicht ausgebauten Dach achten:
• Lichteinfall zwischen Ziegeln
• Feuchte Stellen am Boden
• Holzmehl am Boden (Holzwürmer oder Holzbock)
• Durchfeuchtungen am Dachstuhl
• Laufspuren vom Wasser am Schornsteinwww.hbi-online.deQuelle: Ratgeber 2017, Ideen und Lösungen für Ihr zu Hause ISSN 1868- 4769

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